Graf-Adolf-Treff

Die Mitglieder und Freunde der ISG Graf-Adolf-Straße trafen sich am 25.09. zum diesjährigen Graf-Adolf-Treff. Unser Vorsitzender Hans-Günther Oepen konnte auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen: von der Bezirksvertretung die Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner, von der IHK Sven Schulte und als Hauptreferentin des Abends die Planungsdezernentin der Landeshauptstadt Cornelia Zuschke.

Hauptthema des Abends war die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes. Stellvertretender Vorsitzender Daniel Klages zeigte in einem Kurzreferat die Vorschläge und Anregungen auf, welche wir zu diesem Thema beigetragen haben. Ausgangspunkt dieser Überlegungen ist die leidige Tatsache, dass die Passanten, vor allem ortsfremde Besucher, aus dem Hauptbahnhof kommend, keinerlei informative Beschilderung über mögliche Ziele vorfinden. Es gibt aber vier Hauptrichtungen, welche die Passanten täglich einschlagen: die Achse über die Graf-Adolf-Straße zum Landtag, die Verbindung zum Köbogen, die direkte Tour in die Altstadt zum Rathaus und über den Bertha-von-Suttner-Platz zum Capitol. Das sind die vier Eingangstore in die Landeshauptstadt. Leider schlagen die meisten Passanten lediglich den Weg geradeaus über die Friedrich-Ebert-Straße ein.

Die Graf-Adolf-Straße ist aber auch gleichbedeutend mit dem kurzen Weg zum Rhein in das Regierungsviertel. Auch bieten sich dem Passanten einige Sehenswürdigkeiten an: eine Kulturachse, von dem Geburtshaus Gründgens beginnend, über das Savoy-Theater, dem Museum K21 bis zum Varieté Apollo. Auch Hotels, Restaurants und Fachgeschäfte haben sich hier – neben den alteingesessenen – wieder niedergelassen. Der Gourmet-Tempel Zurheide, der im nächsten Februar eröffnet, wird dazu eine neue Attraktion der gesamten Stadt sein.

Planungsdezernentin Cornelia Zuschke erklärte in einem ausführlichen Referat die bisherigen Schritte im Planungsprozess für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes. Besonders hob sie die Einbeziehung verschiedener Gruppen hervor: “alle, die Lust hatten, etwas zur Neugestaltung beizutragen, waren eingeladen“. In vielen Charts erläuterte sie das Wettbewerbsgebiet und die vielen eingebrachten Ideen.

Zum Schluss erläuterte Cornelia Zuschke den weiteren Fortgang des Projekts. „Es ist noch ein weiter Weg. Erst der dritte von neun Schritten ist getan“.

Der Beschluss zur Auslobung werde in Kürze gefasst. Ende Oktober/Anfang November beginnen die am Wettbewerb beteiligten Büros mit ihren Überlegungen, bis Ende November können sie schriftliche Rückfragen stellen und am 8. Dezember ist ein Ortstermin mit allen Beteiligten geplant.

Anfang bis Mitte März werden von den Teilnehmern des Wettbewerbs die Arbeiten eingereicht. Eine große Jury wird diese bewerten und die Ergebnisse werden in einer Ausstellung vorgestellt. Die Düsseldorfer haben so die Möglichkeit, sich die Entwürfe der 30 teilnehmenden Teams anzusehen. Städtebaulich soll es eine ästhetisch ansprechende Lösung geben, die sich zur City hin einladend öffnet. Der Konrad-Adenauer-Platz soll eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. „Es ist einer der öffentlichsten Orte der Stadt, deshalb sollte er entsprechende Strahlkraft haben und Düsseldorfer Flair widerspiegeln“, so die Planungs-Dezernentin.